Gefährliche AFA Alge?

Stiftung Warentest, 30.01.2011

AFA ALgen sollen eine Gefahr sein!

Getestete AFA Algen enthalten Spuren von Microcystin

In der Tat ist es so, dass entgegen der Ausführung von Frau Dr. Sauer von Stiftung Warentest, die AFA Algen das Microcystin nicht aufnehmen, im Gegenteil sie selber produzieren es und benötigen dieses Toxin für deren Wachstum.

Warum Frau Dr. Sauer sich hier fehl ausdrückt, schließt wohl eher auf mangelnde Recherche oder Fachkenntnis.

Warnhinweis des BFR aus dem Jahre 2002

Das BFR (Bundesamt für Risikobewertung) gab im Jahre 2002 einen Warnhinweis heraus, dass das Toxin Microcystin in der AFA Alge gefunden wurde. Es wäre vielleicht hilfreich noch zu ergänzen, dass der Anteil von Microcystin stark vom Erntezeitpunkt abhängig ist und nicht immer gleich ist. Somit schliesen Analysen, die höhere Mengen dieses Toxin in Mai aufweisen, nicht zwangsläufig darauf zurück, dass zum Zeitpunkt der Ernte ein gleich hoher Anteil in der AFA Alge enthalten ist. Somit ist der Warnhinweis vom BFR aus dem Jahre 2002 auch sehr kritisch zu betrachten.

Microcystine können Leber, Nieren und Gehirn schädigen

Diese Angaben sind vollkommen richtig, aber es kommt auf die Menge an, die auch per Studien bewiesen werden können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die zuständige kanadische Gesundheitsbehörde (Health Canada) haben sich ausführlich mit der Zufuhr von Microcystin über Algenpräparate beschäftigt. Sowohl die WHO, wie auch die zuständigen Behörden in Kanada (Health Canada) und das Oregon Health Devision und Oregon Department of Agriculture haben einen sicheren Grenzwert bei der Zufuhr von 1 µg/g Microcystin festgelegt.

Die Mengen an Microcystin von 0,8µg/g liegen deutlich unter diesen Werten und stellen für den Verzehr von AFA ALgen keine gesundheitliche Gefahr dar.

Wir verweisen ferner auf einen Vortrag von Martin Welker, ATU Berlin, "Toxische Cyanobaktieren Biologie und gesundheitliche Aspekte", in dem auf die durchgeführten Tierversuche an einer Studie an Mäusen mit einem No Observed Adverse Effect Level von 40 µg MC-LR/kg Tag sowie an einer Studie an Schweinen mit einem No Observed Adverse Effect Level von 100 µg MC-LR/kg Tag festgestellt wurde.

Zur Übertragung auf den Menschen erfolgt die Bestimmung eines sicheren Grenzwertes in Verbindung mit den entsprechenden Sicherheitsfaktoren. Unsicherheitsfaktoren, wie intraspezifische Variabilität, Langzeitwirkung und Kanzerogenität die dazu, dass ein Sicherheitsfaktor von 1000 hinzugefügt wird. Dies führt zu einem Tolerable Daily Intake von 0,04 µg/kg Körpergewicht am Tag. Ein sicherer Grenzwert kann deshalb bei 2 Litern Wasser am Tag 1 µg MC-LR/L bei lebenslanger Exposition festgelegt werden.

von Markus Hannes

siehe auch Presseberichte:

Stellungnahme von Hannes Pharma GmbH zur "Grünen Gefahr"

Irreführende und falsche Behauptungen von Stiftung Warentest zum ALgentest: „Die grüne Gefahr“

Stellungnahme von Die ganze GESUNDHE!T im Blick!

www.baldgesund.de

Gegen diese Aussagen haben wir eine Unterlassungserklärung gegen die Stiftung Warentest ersucht

Gegen die aus unserer Sicht etwas verfremdete Aussagen von der Stiftung Warentest wurde von unsrem Anwalt eine Unterlassungserklärung aufgesetzt. Diese wurde von der Stiftunmg Warentest natürlich nicht nachgekommen. Nachdem es sehr schwer ist, gegen die Stiftung Warentest vor Gericht "Recht" zu erstreiten, haben wir es auf sich beruhen lassen. Zu Ihrer Information stellen wir den Schriftverkehr als pdf File zum download zur Verfügung:

Abmahnung der Stiftung Warentest von Hannes Pharma GmbH, lesen sie hier >>>

Antwort der Stiftung Warntest, lesen sie hier >>>

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