Aloe Vera - Produktinfo

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Beschreibung

Acai

Die ursprüngliche Heimat dieser Art sind die Kanarischen Inseln. Kultiviert werden sie auch in anderen Trockengebieten zum Beispiel auf den Kanarischen Inseln, den Balearen, Europa, Afrikas, Amerikas. Sie sind frostempfindlich, können aber sehr gut im eigenen Garten gezogen und im Winter im Haus gehalten werden. Zur inneren Verwendung sollten Aloe Vera - Pflanzen kommen, die etwa 3 bis 4 Jahre alt sind.

Schon in der Bibel wird Aloe erwähnt (• 4.Mose 24,6; Ps 45,9; Spr 7,17). Zu dieser Zeit wurde Aloe als Räucherwerk, also Parfüm (Hol. 4, 14) und als Zusatz bei Leichenbalsamierungen verwendet (Joh. 19, 39). Als Phönix sind folgende Geschichten mit dem Namen Aloe (Alloê) verbunden: Es wird erzählt, dass Jesu vor der Grablegung Auferstehung mit 40 kg Aloe einbalsamiert wurde. Analog hierzu war Aloe auch der Name einer der drei am Grabe wachenden sogenannten »Frauen im Segen«. Die Verbindung der Ausdrücke untereinander wie auch zu der Pflanze bleibt unklar, zumal die orientalische Assoziation von Zauberkraft völlig weggebrochen scheint. Im 10. Jahrhundert empfahl der Patriarch von Jerusalem Alfred dem Großen von England die Aloe-Pflanze.

Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird generell für medizinische, kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze Blatthaut.

Wild wachsende Aloe-Arten sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen vom 3. März 1973 geschützt - ausgenommen davon sind Pflanzenprodukte, die von außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eingebürgerten oder von künstlich vermehrten Aloen stammen. Angebaut wird die Aloe vera neben Afrika auf Plantagen in Texas, Florida und Mexiko, auf den Kanaren, den niederländischen Antillen, in den Küstengebieten von Venezuela und seit Kurzem auch auf einer großen Plantage in Colonche, Ecuador. Auf den kanarischen Inseln haben sie ebenso ihren Platz. Von dort werden sie in viele Länder geschickt, u.a. auch nach Deutschland.

Die Aloe vera gehört in die Gattung der Liliengewächse. Die Pflanze ist stammlos oder mit einem bis zu 25 cm langen Stamm und ca. 20 Blättern in aufrechter, dichter Rosette. Diese Blätter sind zwischen 40 und 50 cm lang, basal 6 bis 7 cm breit, lanzettlich, recht dick, fleischig, wasserspeichernd (sie gehört zu den Blattsukkulenten), oberseits konkav, grau-grün mit häufig roter Färbung und hat bei jungen Planzen manchmal Flecken. Unterseits sind die Blätter konvex geformt und haben am Blattrand eine leicht rosa Kante mit 2 mm langen, blassen, derben, dornigen Zähnen im Abstand von 10 bis 20 mm.

Der Blütenstand ist einfach oder ein- bis zweimal verzweigt und 60 bis 90 cm hoch. Die Blütentrauben sind dicht, zylindrisch, nach oben schmal werdend. Die terminale Traube wird bis zu 40 cm lang, wobei die unteren Trauben etwas kürzer sind. Die Tragblätter sind fast weiß, die Blüten leuchtend gelb und 3 cm lang.

Die besten Erträge werden beim Anbau in Mischkulturen - in Symbiose mit Bäumen und Pflanzen - erzielt. So wurde die Pflanze schon von den alten Mayas angebaut. Diese Art des Anbaus dient nicht nur bei der Aloe-Vera-Pflanzen dazu, auch auf Unkrautvernichtungs-, Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel zu verzichten.

Beim Anbau in tropischen Regionen (Regenwald) ist aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit eine künstliche Bewässerung nicht erforderlich.

Erst nach 3 bis 5 Jahren sind die Wirkstoffe in der Pflanze voll ausgeprägt. Dann kann Sie geerntet und weiterverarbeitet werden. Es wird niemals die gesamte Pflanze geerntet, sondern nur die äußeren Blätter, die mit einem sauberen und vorsichtigen Schnitt von der Pflanze abgetrennt werden. Ca. alle zwei Monate können drei bis vier Blätter einer Pflanze vom Ansatz her abgetrennt werden. Dabei hat jedes Blatt ein ungefähres Gewicht von gut einem Pfund. Wichtig ist, daß mindestens 12 Blätter am Stoch zurückbleiben, damit eine Pflanze zwischen acht und zehn Jahren genutzt werden kann.

Die Bauern in den meisten Anbauregionen kennen sich schon seit Generationen mit dem Anbau und der Verarbeitung der Pflanzen aus. Um einen besseren Ertrag bei der Ernte zu erzielen, werden am Besten die Mondphasen mitberücksichtigt. In den Tropen kann so etwa alle vier Wochen geerntet werden.

Zur Ernte schneidet man mit einem Messer ein Blatt am Grund an und zieht es vorsichtig ab. Die Schnittflächen verschließen sich dann innerhalb weniger Stunden, dadurch sind die Aloeblätter mehrere Monate in der Wohnung haltbar.


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