Geigerzaehler Marmor Detektor
Geigerzaehler Marmor Detektor
Geigerzaehler Marmor Detektor
Geigerzaehler Marmor Detektor
Geigerzaehler Marmor Detektor
Geigerzaehler Marmor Detektor

Geigerzaehler Marmor Detektor

Lieferzeit sofort lieferbar

Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

0 Bewertung(en) | Bewertung schreiben

174,95 EUR pro Stück

Geigerzähler Marmor Detektor

für die Kernstrahlmessung nach Geiger-Müller

mi�t zuverl�ssige die Kernstrahlung

Geigerz�hler Marmor Detektor

  • Der handliche und kompakte Geiger Müller Geigerzähler ermöglicht auch Laien eine zuverlässige Messung und Auswertung von Radioaktivität.

Eine kontinuierliche Messung und Aufzeichnung � dafür eignet sich der Geigerzähler ganz besonders. Der Counter zeigt am Display alle 0,5 bis 5 Sekunden (einstellnar) den aktuellen Strahlungswert der Umgebung an und blendet zudem den Durchschnittswert der Messung des vergangenen Tages ein.

 

Das Gehäuse des Strahlenmessgerätes  besteht aus schlagfestem Kunststoff. über fünf Tasten können direkt diverse Informationen abgerufen werden. Die Anzeige der kulminierten Strahlendosis wird von der Dosimeter-Funktion übernommen, das Fensterzählrohr ist für radioaktive Alpha-, Beta- und Gammastrahlung selbstlöschend.

  •  

  • Strahlenmessung: alpha, beta und gamma Strahlung
    Sensor Typ: Geiger Müller (GM)
    Messbereich: 50kev - 1.5mev +/-30% (137Cs-)
    Strahlungs Zählrate: 25/L
    Genauigkeit: kleiner +/- 10%
    Empfindlichkeit: 80cpm/ µsv/h
    Messrate: 0,5/1,0/2,0/5,0 sec.
  • Verwendung: Messung der Kernstrahlung
  • Menge: 1 Stück (ohne Batterien und USB Kabel)
    Zustand: 100% neu

    Packungsinhalt: 1 x Geigerzähler (ohne Batterien und USB Kabel)

  • Gröe: 175mm x 70mm x 38mm
  • Gewicht: 340g

Für die zuverlässige Messung und Auswertung von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung nach Geiger Müller.

 

Verwendung eines Geigerzählers:

    1. Schalten Sie den Geigerzähler ein.

    2.Variieren Sie die Zählrate von 0,5 bis 5 sec. Dannach wird der aktuelle Wert angezeigt.

    3.Sollte der geiegerzähler über längere Zeit angeschaltet bleiben, errechnet sich automatisch der Durschnittswert.

    4. Im Diagrammfeld werden die Werte graphisch dargestellt.
    5. Schalten Sie den geigerzähler wieder aus, wenn Sie ihn nicht mehr benötigen und lagern diesen an einen staubfreien,trockenen und dunklen Ort.

  •  

Ger�stet f�r den Notfall
  • Funktion des Geigerz�hlers

    Grundlage des Messger�tes ist das Z�hlrohr. Es besteht aus einem Metallrohr und ist mit einem Edelgas, wie zum Beispiel Helium, gef�llt. Der Druck im Inneren ist geringer als in der Atmosph�re auf Meeresh�he. Durch die Mitte des Rohrs verl�uft ein Wolframdraht als Pluspol (Anode), das Rohr selbst dient als Minuspol (Kathode). Zwischen beiden Polen wird eine Hochspannung erzeugt, in der St�rke von einigen hundert Volt. Trifft nun ionisierende Strahlung auf das Z�hlrohr, werden in der Folge aus den Atomen des Heliumgases Elektronen heraus gel�st. Durch den Pluspol werden diese angezogen, da ein elektrisches Feld im Z�hlrohr besteht. Durch die Kollision der Elektronen mit anderen Atomen l�st dies einen Sto� von Ionisierung aus, viele Elektronen werden freigesetzt. Diese l�sen wiederum ein Signal aus, entweder visuell oder akustisch. Bekannt ist vor allem das charakteristische Knacken eines Geigerz�hlers, das sich bei starker Strahlung auch in ein Knattern oder sogar Rauschen verwandelt.

  • Messen unterschiedlicher Strahlungsarten

    Welche Strahlung mit einem Geigerz�hler erfasst werden kann, h�ngt vor allem von dem verwendeten Edelgas ab, welches sich im Z�hlrohr befindet. Die Bauweise des Geiger-M�ller-Z�hlrohrs ist bei den meisten, g�ngigen Geigerz�hlern aufzufinden. Ihre Anwendung ist sehr vielseitig, vom Bergbau bis hin zum Strahlenschutz. Jedoch k�nnen nicht alle Geigerz�hler auch jede Strahlungsart messen � die Mehrzahl der im Handel angebotenen Ger�te erfassen nur Alphastrahlen oder nur Beta- und Gammastrahlen, jedoch nicht alle Arten zugleich. Wird Bortrifluorid als Gas f�r das Z�hlrohr eingesetzt, kann Neutronenstrahlung erfasst werden. Wird eine dicke Aluminiumschicht vor das Z�hlrohr eines Geigerz�hlers gehalten, dann werden Alpha- und Betastrahlen abgeschirmt, dadurch wird die Messung von Gammastrahlen m�glich. F�r diesen Zweck gibt es an manchen Ger�ten auch spezielle Vorrichtungen.

  • Ma�einheiten der Strahlungsmessung

    Gemessen wird die Zahl der in einer Sekunde zerfallenden Teilchen, ein Zerfall in der Sekunde entspricht der Ma�einheit "Becquerel". So kann ein Geigerz�hler die Anzahl der gemessenen Impulse mathematisch in Relation zur verstrichenen Zeit setzen und einen Messwert berechnen. Vorausgesetzt, die Ansprechwahrscheinlichkeiten f�r die verschiedenen Strahlenarten sind bekannt. F�r den Menschen ist aber vor allem die aufgenommene Menge an radioaktiver Strahlung, also die Strahlungsenergie, ausschlaggebend. Diese wird in der Messeinheit "Sievert" angegeben. Ein Sievert ist 1 Joule aufgenommene Energie pro Kilogramm K�rpermasse. Die verschiedenen Strahlungsarten haben unterschiedliche Auswirkungen auf lebendes Gewebe, so dass bei der Messung ein bestimmter Faktor eingerechnet wird, um die tats�chliche Belastung des menschlichen Organismus genauer bestimmen zu k�nnen.

 

Zusammenfassungung von Gr��en und Einheiten:

Aktivit�t 1 Bequerel = 1Bq = 1 Zerfall/s Fr�her benutzte man die Einheit Curie (Ci), Sie enspricht der Aktivit�t von einem Gramm reinen Radiums; 1 Ci = 3.7*10^10 Bq
Ionendosis 1 R�ntgen = 1 R  entspr 2.58*10^-4 As/kg Def: die Ionendosis gibt an, wieviele Ionenpaare (pos. und neg.) in 1 kg Luft bei 1 bar und 20�C erzeugt werden. 
Energiedosis 1 Gray = 1 Gy = 1 J/kg  Durch Multiplikation der Ionendosis mit der Ionisierungsenergie findet man die Energiedosis. Die alte Einheit ist das rad (rd), gerundet gilt: 1 rd = 0.01 J/kg
Dosis�quvalent 1 Sievert = 1 Sv  Dosis�quivalent = Energiedosis * QF
Ber�cksichtigung eines Qualit�tsfaktors, der die biologische Wirkung einer Strahlung beschreibt: Gamma-/Betastrahlung: QF = 1, langsame n QF = 5, schnelle n QF = 10; Alphastrahlung QF = 10; Alte Einheit: rem (R�ntgen equivalent man) entspricht 1 rd

 



Geigerz�hler

Geigerz�hler

Geigerz�hler

Merke

    1. Ein Umgebungswert von 0,055�Sv/h ist in der Gegend des Landkreises Roth normal.
    2. In h�heren Region um die 900m �.M. k�nnen Werte bis zu 0,15�Sv/h auftreten.

 Gamma-Ortsdosisleistung durch nat�rliche Umgebungsstrahlung

Seit Urzeiten sind alle Organismen der Erde der Einwirkung ionisierender Strahlung nat�rlichen Ursprungs ausgesetzt. Quellen dieser nat�rlichen Umgebungsstrahlung sind:

  • Radioaktive Stoffe mit sehr langer Halbwertszeit, die Urbestandteile der Erde sind. Wichtigstes Radionuklid dieser Gruppe ist das Kalium-40 mit einer Halbwertszeit von 1,3 Milliarden Jahren.
  • Radioaktive Stoffe, die infolge des Zerfalls der Radionuklide Uran-235, Uran-238 und Thorium-232 gebildet werden. Bei diesen Radionukliden erfolgt die Umwandlung vom radioaktiven Stoff zum stabilen Nuklid in mehreren Stufen (nat�rliche Zerfallsreihen), d.h. es werden aufeinander folgend verschiedene radioaktive Stoffe unterschiedlicher Halbwertszeit gebildet (z. B. Radium-226, Radon-222).
  • Ionisierende Strahlung, die in der Erdatmosph�re aufgrund der Einwirkung von Strahlung galaktischen und solaren Ursprungs gebildet wird (Kosmische Strahlung, H�henstrahlung).
  • Radioaktive Stoffe mit relativ kurzer Halbwertszeit, die kontinuierlich in der Atmosph�re durch die Einwirkung der kosmischen Strahlung erzeugt werden. (z. B. Tritium, Kohlenstoff-14, Beryllium-7).


Die nat�rliche Umgebungsstrahlung setzt sich somit aus einer terrestrischen Komponente (Bodenstrahlung) und einer kosmischen Komponente (H�henstrahlung) zusammen. In Hessen entfallen etwa zwei Drittel der Umgebungsstrahlung auf die terrestrische und etwa ein Drittel auf die kosmische Strahlungskomponente.

Die Einwirkung der �u�eren Strahlung auf den Menschen wird durch die am jeweils betrachteten Ort herrschende Ortsdosis beschrieben. In der Regel erfolgt die Messung der Umgebungsstrahlung als Mittelwert der Ortsdosis innerhalb eines kurzen Zeitintervalls als Ortsdosisleistung. Die im Zusammenhang mit der nat�rlichen Umgebungsstrahlung �blicherweise verwendete Einheit ist Nanosievert pro Stunde (nSv/h).

Die von der terrestrischen Komponente ausgehende Umgebungsstrahlung ist zum �berwiegenden Teil auf die Gammastrahlung des Kalium-40 sowie der Radionuklide der nat�rlichen Zerfallsreihen von Uran-238 und Thorium-232 zur�ckzuf�hren. Bestimmend ist dabei die spezifische Aktivit�t dieser radioaktiven Stoffe in den oberfl�chennahen Bodenschichten bzw. Gesteinsschichten. Je nach geologischer Formation am jeweils betrachteten Ort sind daher erhebliche Unterschiede bez�glich der H�he der nat�rlichen Umgebungsstrahlung m�glich. Die folgende Tabelle zeigt f�r einige Gesteins- und Bodenarten typische Werte der spezifischen Aktivit�t der vorgenannten Radionuklide.

Tab. 1: Typische Werte f�r die spezifische Aktivit�t verschiedener Gesteins- und Bodenarten

Gesteinsart/ Bodenart

Radionuklidgehalt in Bq/kg Trockenmasse

Kalium-40

Thorium-232

Uran-238

Granit

1000

80

60

Basalt

250

10

10

Kalkstein

90

7

30

Sandstein

350

10

20

Tonschiefer

700

50

40

Grauerde

650

50

35

Schwarzerde

400

40

20

Bleicherde

150

10

7

Moorboden

100

7

7


Quelle: Bundesministerium f�r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Umwelt-
radioaktivit�t und Strahlenbelastung, Jahresbericht 1995

 

Die in der Tabelle genannten Radionuklidgehalte sind typische Werte, wobei festzustellen ist, dass die spezifische Aktivit�t nat�rlicher Radionuklide auch innerhalb der Gesteins-/Bodenarten eine gro�e Variationsbreite aufweist. Messungen an hessischen Bodenproben ergaben beispielsweise f�r das Radionuklid Kalium-40 spezifische Aktivit�ten im Bereich von etwa 200 bis 750 Bq/kg Trockenmasse.

In den von Thorium-232 und Uran-238 ausgehenden nat�rlichen Zerfallsreihen werden auch gasf�rmige Radionuklide (Radon-220, Radon-222) gebildet, die in die Atmosph�re austreten k�nnen. Daher sind Ver�nderungen des Strahlenpegels durch Witterungseinfl�sse zu beobachten. Bedeutsam ist dabei, dass insbesondere bei pl�tzlich auftretenden heftigen Regenf�llen gr��ere Mengen von Zerfallsprodukten des Radons ausgewaschen und auf dem Boden deponiert werden k�nnen, wodurch ein kurzfristiger deutlicher Anstieg der Umgebungsstrahlung beobachtet werden kann.

Die kosmische Komponente der Strahlenexposition wird im Wesentlichen von der in der Erdatmosph�re erzeugten Gammastrahlung bestimmt. Der Beitrag der dort ebenfalls erzeugten Neutronenstrahlung und der durch kosmische Strahlung gebildeten Radionuklide ist vergleichsweise gering. Die kosmische Strahlenexposition nimmt mit steigender H�he zu. F�r den Aufenthalt in Meeresh�he in Mitteleuropa ergibt sich eine effektive Dosis von etwa 32 nSv/h. In Hessen sind daf�r abh�ngig von der H�henlage des �berwiegenden Aufenthaltsortes etwa 34 bis 40 nSv/h zu berechnen.

Zur Ermittlung der Gamma-Ortsdosisleistung in der Bundesrepublik Deutschland verf�gt das Bundesamt f�r Strahlenschutz, Institut f�r Atmosph�rische Radioaktivit�t �ber ein bundesweites Messnetz mit insgesamt ca. 1800 Messstellen. Davon entfallen ca. 100 Messstellen auf das Land Hessen. Die Messung erfolgt mit automatisch arbeitenden Messsonden in 1 Meter H�he �ber dem Boden. Als Messorte wurden m�glichst ebene Gras-, Wiesen- oder Weidefl�chen ohne st�rende Hindernisse (Geb�ude oder Bewuchs im Umkreis von 20 Metern) ausgew�hlt. Das Bundesamt f�r Strahlenschutz ver�ffentlicht eine �bersichtskarte mit den aktuellen Tagesmittelwerten der Gamma-Ortsdosisleistung dieser Messstellen. Die Stundenmittelwerte der letzten sieben Tage sowie die Tagesmittelwerte der letzten zw�lf Monate k�nnen aus der Karte f�r jede Station abgerufen werden.

Im Mittel wird zurzeit in Hessen eine Gamma-Ortsdosisleistung durch nat�rliche Umgebungsstrahlung in H�he von etwa 100 nSv/h gemessen. Die Mittelwerte an den einzelnen Messstellen variieren zwischen etwa 75 und 130 nSv/h. Dabei werden die niedrigsten Werte in der Untermainebene (Messstellen Frankfurt/Main-Flughafen und Offenbach mit etwa 75 nSv/h) und die h�chsten Werte mit 120 bis 130 nSv/h im Odenwald (Wald-Michelbach, Reichelsheim), im Grenzbereich des Werraberglandes und der Kuppenr�hn (Hohenroda-Ransbach), im Bereich des Taunus (Lorch, Butzbach-Bodenrod) sowie des Rothaargebirges (Willingen-Usseln) gemessen. Alle Messstellen mit Gamma-Ortsdosisleistungen im oberen Wertebereich liegen in Regionen, die ein erh�htes geologisch bedingtes Radonpotenzial aufweisen, d. h. in Gebieten mit einer hohen Radonkonzentration in der Bodenluft und gleichzeitig hoher Gasdurchl�ssigkeit des Bodens.

Quelle: http://atlas.umwelt.hessen.de/servlet/Frame/atlas/radioakt/gamma_txt.htm

 

Zusammenfassungung von Gr��en und Einheiten:

Aktivit�t 1 Bequerel = 1Bq = 1 Zerfall/s Fr�her benutzte man die Einheit Curie (Ci), Sie enspricht der Aktivit�t von einem Gramm reinen Radiums; 1 Ci = 3.7*10^10 Bq
Ionendosis 1 R�ntgen = 1 R  entspr 2.58*10^-4 As/kg Def: die Ionendosis gibt an, wieviele Ionenpaare (pos. und neg.) in 1 kg Luft bei 1 bar und 20�C erzeugt werden. 
Energiedosis 1 Gray = 1 Gy = 1 J/kg  Durch Multiplikation der Ionendosis mit der Ionisierungsenergie findet man die Energiedosis. Die alte Einheit ist das rad (rd), gerundet gilt: 1 rd = 0.01 J/kg
Dosis�quvalent 1 Sievert = 1 Sv  Dosis�quivalent = Energiedosis * QF
Ber�cksichtigung eines Qualit�tsfaktors, der die biologische Wirkung einer Strahlung beschreibt: Gamma-/Betastrahlung: QF = 1, langsame n QF = 5, schnelle n QF = 10; Alphastrahlung QF = 10; Alte Einheit: rem (R�ntgen equivalent man) entspricht 1 rd

 



F�r Schutzma�nahmen bei einer Strahlenbelastung von Teilen des K�rpers legt die Strahlenschutzverordnung zus�tzlich Grenzwerte f�r einzelne Organe fest. Diese Grenzwerte sind in � 55 der Strahlenschutzverordnung festgelegt. Die Organdosisgrenzwerte sind angegeben in mSv pro Kalenderjahr (mSv/a).

 

 

Beispiele f�r Organdosisgrenzwerte f�r beruflich strahlenexponierte Personen
Organ Organdosisgrenzwerte (mSv/a)
Augenlinse
  • 150 mSv/a f�r Personen �ber 18 Jahre
  • 15 mSv/a f�r Personen unter 18 Jahre
Haut
  • 500 mSv/a f�r Personen �ber 18 Jahre
  • 50 mSv/a f�r Personen unter 18 Jahre
Keimdr�sen, Geb�rmutter, rotes Knochenmark
  • 50 mSv/a f�r Personen �ber 18 Jahre
  • 50 mSv/a f�r Personen unter 18 Jahre
Schildr�se, Knochenoberfl�che
  • 300 mSv/a f�r Personen �ber 18 Jahre
  • 50 mSv/a f�r Personen unter 18 Jahre
Lunge, Magen, Blase
  • 150 mSv/a f�r Personen �ber 18 Jahre
  • 50 mSv/a f�r Personen unter 18 Jahre

Grenzwert�berschreitung

Wenn ein Arbeitnehmer einen dieser Grenzwerte in einem Kalenderjahr �berschritten hat, m�ssen die Strahlenexpositionen in den vier folgenden Kalenderjahren so begrenzt werden, dass die Strahlenbelastung in diesen f�nf Jahren insgesamt nicht das F�nffache des Grenzwerts �berschreitet. F�r eine �berschreitung des Grenzwertes von 20 Millisievert im Kalenderjahr bedeutet das, dass die effektive Dosis aufsummiert �ber die f�nf Folgejahre 100 Millisievert nicht �berschreiten darf. Liegt die Dosis innerhalb dieser f�nf Jahre �ber dem F�nffachen des Grenzwerts, kann der Arbeitnehmer als beruflich strahlenexponierte Person nur weiterbesch�ftigt werden, wenn die zust�ndige Beh�rde dies in Abstimmung mit einem Arzt zul�sst (� 57 der Strahlenschutzverordnung).

Au�ergew�hnliche Vorkommnisse

Unter au�ergew�hnlichen Umst�nden kann die zust�ndige Beh�rde f�r notwendige Arbeiten im Einzelfall und nach vorheriger Rechtfertigung, zum Beispiel nach einem Unfall, besondere Strahlenexpositionen zulassen. Der Grenzwert f�r die effektive Dosis betr�gt in diesem Fall 100 Millisievert. F�r die Augenlinse ist der Grenzwert 300 Millisievert und f�r die Haut, die H�nde, die Unterarme, die F��e und Kn�chel jeweils 1 Sievert. Dieser Wert gilt f�r das ganze Berufsleben. Diesen geplanten Strahlenexpositionen d�rfen nur Freiwillige nach Aufkl�rung �ber das Strahlenrisiko ausgesetzt werden. Paragraph 58 der Strahlenschutzverordnung schr�nkt den zul�ssigen Personenkreis dar�ber hinaus noch weiter ein (zum Beispiel schwangere Frauen und stillende M�tter).

F�r Personen, die gef�hrdeten Personen Hilfe leisten, zum Beispiel um Leben zu retten, gibt es keinen Dosisgrenzwert. Die effektive Dosis soll in diesem Fall jedoch im Kalenderjahr nicht mehr als 100 Millisievert betragen und im gesamten Leben soll eine Dosis von mehr als 250 Millisievert h�chstens einmal auftreten. Derartige Rettungsma�nahmen d�rfen ebenfalls nur Freiwillige durchf�hren. Sie m�ssen vorher �ber die Gefahren aufgekl�rt werden. Schwangere Frauen d�rfen nicht eingesetzt werden.

Dosisgrenzwerte f�r die allgemeine Bev�lkerung

Der Grenzwert f�r die effektive Dosis zum Schutz von Einzelpersonen der Bev�lkerung betr�gt 1 Millisievert im Kalenderjahr (�46 Strahlenschutzverordnung).

Dieser Wert bezieht sich auf alle Strahlenbelastungen durch kerntechnische und sonstige Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung sowie den Umgang mit radioaktiven Stoffen. Das hei�t, der Grenzwert gilt f�r die Summe der Strahlenexpositionen aus Direktstrahlung und der Strahlenexpositionen aus Ableitungen von kerntechnischen Anlagen. Dabei darf die Strahlenbelastung aus einer einzelnen Anlage �ber die Belastungspfade Abwasser und Abluft jeweils den Wert von 0,3 Millisievert pro Jahr nicht �berschreiten (� 47 Strahlenschutzverordnung).

Medizinische Strahlenanwendungen sind von diesen Begrenzungen ausgeschlossen. F�r Strahlung aus nat�rlichen Quellen existiert derzeit kein gesetzlicher Dosisgrenzwert.

Die Grenzwerte f�r die Organdosis f�r die Bev�lkerung sind in �46 (2) der Strahlenschutzverordnung festgelegt. Sie betragen 15 Millisievert f�r die Augenlinse und 50 Millisievert f�r die Haut.

Auch bei der Planung von Schutzma�nahmen gegen St�rf�lle in einem Kernkraftwerk sind Grenzwerte f�r die Strahlenbelastungen, die aus der Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung resultieren, zu ber�cksichtigen (siehe � 49 der Strahlenschutzverordnung).

 

Quelle: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/grenzwerte/grenzwerte.html

Seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 wird in Bayern die Umweltradioaktivit�t von den Umweltschutzingenieuren im jeweiligen Landkreisgebiet in zweimal j�hrlich stattfindenden Messkampagnien ermittelt. Dabei wird die Umgebungsstrahlung als sogenannte Gamma-Ortsdosisleistung in Mikrosievert pro Stunde (�Sv/h) im freien Gel�nde in ca. 1 m H�he �ber dem Erdboden mit tragbaren amtseigenen Strahlenmessger�ten (Szintillationsz�hler) fl�chendeckend an genau festgelegten Messpunkten in einem Rasterabstand von 8 km x 8 km gemessen.

Die Ergebnisse werden direkt an das Bayer. Landesamt f�r Umweltschutz (LfU) in Augsburg �bermittelt und dort zusammengefasst, auf Plausibilit�t hin �berpr�ft und dann f�r Ver�ffentlichungen freigegeben. Oberste Strahlenschutzbeh�rde ist das Bayer. Staatsministerium f�r Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (StMUGV). 

Der in den Jahren 1986 und 1987 durch den Reaktorunfall verursachte Anstieg der Gamma-Ortsdosisleistung ist mit dem eingesetzten Messger�t in Bayern heute nicht mehr nachweisbar. Unter Ber�cksichtigung der Messgenauigkeit und der Schwankungsbreite der externen Strahlenexposition ist die Ortsdosisleistung zwischenzeitlich wieder auf das Niveau der nat�rlichen Umgebungsstrahlung zur�ckgegangen.Der durchschnittliche Wert der Gamma-Ortsdosisleistung betr�gt im Landkreis Roth seit Jahren etwa 0,055 �Sv/h. Im Vergleich dazu weisen einige Gebiete Ostbayerns (Fichtelgebirge, Oberpf�lzer- und Bayerischer Wald) aufgrund der nat�rlichen Radionuklide im Boden teilweise 2 - 3mal so hohe Werte auf.  

 

Mit der neuen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 01.08.2001 und der neuen R�ntgenverordnung (R�V) vom 18.06.2002 wurden die Grenzwerte f�r die Bev�lkerung auf 1 Millisievert (mSv) pro Jahr gesenkt. F�r den beruflichen Umgang mit Radioaktivit�t, R�ntgenstrahlung und H�henstrahlung liegt nunmehr der Grenzwert bei 20 mSv pro Jahr. Dies betrifft z. B. Besch�ftigte, die mit R�ntgenstrahlen umgehen, die in Kernkraftwerken arbeiten und das Flugpersonal.

Quelle: http://www.landratsamt-roth.de/desktopdefault.aspx/tabid-74/88_read-710/

Merke

    1. Ein Umgebungswert von 0,055�Sv/h ist in der Gegend des Landkreises Roth normal.
    2. In h�heren Region um die 900m �.M. k�nnen Werte bis zu 0,15�Sv/h auftreten.

 

Qulaität von HANNES

Wir beraten Sie gerne

Wir beraten Sie gerne

Wir beraten Sie gerne

Besucher gesamt: 156.665
gerade online: 0