Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr
Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr
Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr
Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr
Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr
Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr

Digitaler Geigerzaehler mit Messrohr

Gewicht: 0.3400 KG

Lieferzeit im Zulauf

Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

0 Bewertung(en) | Bewertung schreiben

209,95 EUR pro Stück

Digitaler Geigerzähler - Geiger Müller Zähler

incl. GM Z�hlrohr, BNC Kabel, Nokia USB Kabel

Digitaler Geigerz�hler
mi�t zuverl�ssige die Kernstrahlung

Digitaler Geigerzähler

  • Der handliche und kompakte digitale Geiger Müller Geigerzähler mit Touchscreen ermöglicht auch Laien eine zuverlässige Messung und Auswertung von Radioaktivität.

Eine kontinuierliche Messung und Aufzeichnung � dafür eignet sich der Geigerzähler ganz besonders. Die Messrate beträgt bei diesen Model 80mal/Min. und gibt somit schnell und zuverlässig den aktuellen Strahlungswert der Umgebung an. Zudem blendet das digitale Messegerät den Durchschnittswert der vergangenen Messung an, und gibt sowohl Luftfeuchte, Temperatur und Messwert in einen Diagramm wieder.

 

Das Gehäuse des Strahlenmessgerätes  besteht aus schlagfestem Kunststoff. Ãœber eine Taste kann das gerät Ein und Ausgeschaltet werden. Weitere Funktion können direkt auf den Touchscreen eingestellt werden. Die Anzeige der kulminierten Strahlendosis wird von der Dosimeter-Funktion übernommen.

  •  

  • Strahlenmessung: alpha, beta und gamma Strahlung
    Sensor Typ: Geiger Müller (GM)
    Messbereich: 0,00 MSV uSv-1000
    Display Genauigkeit : 0,001 die uSv/h
  • Farbdisplay: 320*240 hohe Auflösung - Touchscreen
  • Anzeigeeinheit: Strahlung (mu Sv/h oder mSv/h) und kumulierte Strahlung(mu Sv oder mSv)
  • Schalter Touchscreen: eine Taste zum Einschalten der neue Messung (messen, hochpräzise messung)
    Genauigkeit: plus oder minus 6% oder weniger (137 cs 1 MSV/h)
  • Temperatur Erfassungsbereich: 0-55 grad Celsius
  • Umgebungstemperatur: 40 ~ + 55 grad Celsius
    Relative Luftfeuchtigkeit: 95% oder weniger (+ 55 grad Celsius)
  • Luftfeuchtigkeit Eerfassungsbereich: 20%-20% R
  • Luftfeuchtigkeit erkennung: ja
    Empfindlichkeit: 250 CPM/uSv/h (für cobalt 60)
    Messrate: 80 mal/min
  • Alarmschwelle: stufenlos einstellbar
  • Verwendung: Messung der Kernstrahlung nach GM
  • Menge: 1 Stück
    Zustand: 100% neu

    Packungsinhalt: 1 x Geigerzähler, 1 x GM Messrohr, 1 x BNC Kabel, 1 x USB Nokia Kabel (ohne Batterien)

Für die zuverlässige Messung und Auswertung von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung nach Geiger Müller.

 

Verwendung eines Geigerzählers:

    1. Schalten Sie den Geigerzähler ein.

    2.Variieren Sie die Zählrate bis 80mal/Min. .Dannach wird der aktuelle Wert angezeigt.

    3.Sollte der Geiegerzähler über längere Zeit angeschaltet bleiben, errechnet sich automatisch der Durschnittswert.

    4. Im Diagrammfeld werden die Werte graphisch dargestellt.
    5. Schalten Sie den Geigerzähler wieder aus, wenn Sie ihn nicht mehr benötigen und lagern diesen an einen staubfreien,trockenen und dunklen Ort.

  •  

Gerüstet für den Notfall
  • Funktion des Geigerzählers

    Grundlage des Messgerätes ist das Zählrohr. Es besteht aus einem Metallrohr und ist mit einem Edelgas, wie zum Beispiel Helium, gefüllt. Der Druck im Inneren ist geringer als in der Atmosphäre auf Meereshöhe. Durch die Mitte des Rohrs verläuft ein Wolframdraht als Pluspol (Anode), das Rohr selbst dient als Minuspol (Kathode). Zwischen beiden Polen wird eine Hochspannung erzeugt, in der Stärke von einigen hundert Volt. Trifft nun ionisierende Strahlung auf das Zählrohr, werden in der Folge aus den Atomen des Heliumgases Elektronen heraus gelöst. Durch den Pluspol werden diese angezogen, da ein elektrisches Feld im Zählrohr besteht. Durch die Kollision der Elektronen mit anderen Atomen löst dies einen Stoß von Ionisierung aus, viele Elektronen werden freigesetzt. Diese lösen wiederum ein Signal aus, entweder visuell oder akustisch. Bekannt ist vor allem das charakteristische Knacken eines Geigerzählers, das sich bei starker Strahlung auch in ein Knattern oder sogar Rauschen verwandelt.

  • Messen unterschiedlicher Strahlungsarten

    Welche Strahlung mit einem Geigerzähler erfasst werden kann, hängt vor allem von dem verwendeten Edelgas ab, welches sich im Zählrohr befindet. Die Bauweise des Geiger-Müller-Zählrohrs ist bei den meisten, gängigen Geigerzählern aufzufinden. Ihre Anwendung ist sehr vielseitig, vom Bergbau bis hin zum Strahlenschutz. Jedoch können nicht alle Geigerzähler auch jede Strahlungsart messen � die Mehrzahl der im Handel angebotenen Geräte erfassen nur Alphastrahlen oder nur Beta- und Gammastrahlen, jedoch nicht alle Arten zugleich. Wird Bortrifluorid als Gas für das Zählrohr eingesetzt, kann Neutronenstrahlung erfasst werden. Wird eine dicke Aluminiumschicht vor das Zählrohr eines Geigerzählers gehalten, dann werden Alpha- und Betastrahlen abgeschirmt, dadurch wird die Messung von Gammastrahlen möglich. Für diesen Zweck gibt es an manchen Geräten auch spezielle Vorrichtungen.

  • Maßeinheiten der Strahlungsmessung

    Gemessen wird die Zahl der in einer Sekunde zerfallenden Teilchen, ein Zerfall in der Sekunde entspricht der Maßeinheit "Becquerel". So kann ein Geigerzähler die Anzahl der gemessenen Impulse mathematisch in Relation zur verstrichenen Zeit setzen und einen Messwert berechnen. Vorausgesetzt, die Ansprechwahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Strahlenarten sind bekannt. Für den Menschen ist aber vor allem die aufgenommene Menge an radioaktiver Strahlung, also die Strahlungsenergie, ausschlaggebend. Diese wird in der Messeinheit "Sievert" angegeben. Ein Sievert ist 1 Joule aufgenommene Energie pro Kilogramm Körpermasse. Die verschiedenen Strahlungsarten haben unterschiedliche Auswirkungen auf lebendes Gewebe, so dass bei der Messung ein bestimmter Faktor eingerechnet wird, um die tatsächliche Belastung des menschlichen Organismus genauer bestimmen zu können.

 

Zusammenfassungung von Größen und Einheiten:

Aktivität 1 Bequerel = 1Bq = 1 Zerfall/s Früher benutzte man die Einheit Curie (Ci), Sie enspricht der Aktivität von einem Gramm reinen Radiums; 1 Ci = 3.7*10^10 Bq
Ionendosis 1 Röntgen = 1 R  entspr 2.58*10^-4 As/kg Def: die Ionendosis gibt an, wieviele Ionenpaare (pos. und neg.) in 1 kg Luft bei 1 bar und 20°C erzeugt werden. 
Energiedosis 1 Gray = 1 Gy = 1 J/kg  Durch Multiplikation der Ionendosis mit der Ionisierungsenergie findet man die Energiedosis. Die alte Einheit ist das rad (rd), gerundet gilt: 1 rd = 0.01 J/kg
Dosisäquvalent 1 Sievert = 1 Sv  Dosisäquivalent = Energiedosis * QF
Berücksichtigung eines Qualitätsfaktors, der die biologische Wirkung einer Strahlung beschreibt: Gamma-/Betastrahlung: QF = 1, langsame n QF = 5, schnelle n QF = 10; Alphastrahlung QF = 10; Alte Einheit: rem (Röntgen equivalent man) entspricht 1 rd

 



Digitaler Geigerz�hler

Digitaler Geigerz�hler

 

Geigerz�hler

Merke

    1. Ein Umgebungswert von 0,055µSv/h ist in der Gegend des Landkreises Roth normal.
    2. In höheren Region um die 900m ü.M. können Werte bis zu 0,15µSv/h auftreten.

 Gamma-Ortsdosisleistung durch nat�rliche Umgebungsstrahlung

Seit Urzeiten sind alle Organismen der Erde der Einwirkung ionisierender Strahlung natürlichen Ursprungs ausgesetzt. Quellen dieser natürlichen Umgebungsstrahlung sind:

  • Radioaktive Stoffe mit sehr langer Halbwertszeit, die Urbestandteile der Erde sind. Wichtigstes Radionuklid dieser Gruppe ist das Kalium-40 mit einer Halbwertszeit von 1,3 Milliarden Jahren.
  • Radioaktive Stoffe, die infolge des Zerfalls der Radionuklide Uran-235, Uran-238 und Thorium-232 gebildet werden. Bei diesen Radionukliden erfolgt die Umwandlung vom radioaktiven Stoff zum stabilen Nuklid in mehreren Stufen (natürliche Zerfallsreihen), d.h. es werden aufeinander folgend verschiedene radioaktive Stoffe unterschiedlicher Halbwertszeit gebildet (z. B. Radium-226, Radon-222).
  • Ionisierende Strahlung, die in der Erdatmosphäre aufgrund der Einwirkung von Strahlung galaktischen und solaren Ursprungs gebildet wird (Kosmische Strahlung, Höhenstrahlung).
  • Radioaktive Stoffe mit relativ kurzer Halbwertszeit, die kontinuierlich in der Atmosphäre durch die Einwirkung der kosmischen Strahlung erzeugt werden. (z. B. Tritium, Kohlenstoff-14, Beryllium-7).


Die natürliche Umgebungsstrahlung setzt sich somit aus einer terrestrischen Komponente (Bodenstrahlung) und einer kosmischen Komponente (Höhenstrahlung) zusammen. In Hessen entfallen etwa zwei Drittel der Umgebungsstrahlung auf die terrestrische und etwa ein Drittel auf die kosmische Strahlungskomponente.

Die Einwirkung der äußeren Strahlung auf den Menschen wird durch die am jeweils betrachteten Ort herrschende Ortsdosis beschrieben. In der Regel erfolgt die Messung der Umgebungsstrahlung als Mittelwert der Ortsdosis innerhalb eines kurzen Zeitintervalls als Ortsdosisleistung. Die im Zusammenhang mit der natürlichen Umgebungsstrahlung üblicherweise verwendete Einheit ist Nanosievert pro Stunde (nSv/h).

Die von der terrestrischen Komponente ausgehende Umgebungsstrahlung ist zum überwiegenden Teil auf die Gammastrahlung des Kalium-40 sowie der Radionuklide der natürlichen Zerfallsreihen von Uran-238 und Thorium-232 zurückzuführen. Bestimmend ist dabei die spezifische Aktivität dieser radioaktiven Stoffe in den oberflächennahen Bodenschichten bzw. Gesteinsschichten. Je nach geologischer Formation am jeweils betrachteten Ort sind daher erhebliche Unterschiede bezüglich der Höhe der natürlichen Umgebungsstrahlung möglich. Die folgende Tabelle zeigt für einige Gesteins- und Bodenarten typische Werte der spezifischen Aktivität der vorgenannten Radionuklide.

Tab. 1: Typische Werte für die spezifische Aktivität verschiedener Gesteins- und Bodenarten

Gesteinsart/ Bodenart

Radionuklidgehalt in Bq/kg Trockenmasse

Kalium-40

Thorium-232

Uran-238

Granit

1000

80

60

Basalt

250

10

10

Kalkstein

90

7

30

Sandstein

350

10

20

Tonschiefer

700

50

40

Grauerde

650

50

35

Schwarzerde

400

40

20

Bleicherde

150

10

7

Moorboden

100

7

7


Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Umwelt-
radioaktivität und Strahlenbelastung, Jahresbericht 1995

 

Die in der Tabelle genannten Radionuklidgehalte sind typische Werte, wobei festzustellen ist, dass die spezifische Aktivität natürlicher Radionuklide auch innerhalb der Gesteins-/Bodenarten eine große Variationsbreite aufweist. Messungen an hessischen Bodenproben ergaben beispielsweise für das Radionuklid Kalium-40 spezifische Aktivitäten im Bereich von etwa 200 bis 750 Bq/kg Trockenmasse.

In den von Thorium-232 und Uran-238 ausgehenden natürlichen Zerfallsreihen werden auch gasförmige Radionuklide (Radon-220, Radon-222) gebildet, die in die Atmosphäre austreten können. Daher sind Veränderungen des Strahlenpegels durch Witterungseinflüsse zu beobachten. Bedeutsam ist dabei, dass insbesondere bei plötzlich auftretenden heftigen Regenfällen größere Mengen von Zerfallsprodukten des Radons ausgewaschen und auf dem Boden deponiert werden können, wodurch ein kurzfristiger deutlicher Anstieg der Umgebungsstrahlung beobachtet werden kann.

Die kosmische Komponente der Strahlenexposition wird im Wesentlichen von der in der Erdatmosphäre erzeugten Gammastrahlung bestimmt. Der Beitrag der dort ebenfalls erzeugten Neutronenstrahlung und der durch kosmische Strahlung gebildeten Radionuklide ist vergleichsweise gering. Die kosmische Strahlenexposition nimmt mit steigender Höhe zu. Für den Aufenthalt in Meereshöhe in Mitteleuropa ergibt sich eine effektive Dosis von etwa 32 nSv/h. In Hessen sind dafür abhängig von der Höhenlage des überwiegenden Aufenthaltsortes etwa 34 bis 40 nSv/h zu berechnen.

Zur Ermittlung der Gamma-Ortsdosisleistung in der Bundesrepublik Deutschland verfügt das Bundesamt für Strahlenschutz, Institut für Atmosphärische Radioaktivität über ein bundesweites Messnetz mit insgesamt ca. 1800 Messstellen. Davon entfallen ca. 100 Messstellen auf das Land Hessen. Die Messung erfolgt mit automatisch arbeitenden Messsonden in 1 Meter Höhe über dem Boden. Als Messorte wurden möglichst ebene Gras-, Wiesen- oder Weideflächen ohne störende Hindernisse (Gebäude oder Bewuchs im Umkreis von 20 Metern) ausgewählt. Das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht eine �bersichtskarte mit den aktuellen Tagesmittelwerten der Gamma-Ortsdosisleistung dieser Messstellen. Die Stundenmittelwerte der letzten sieben Tage sowie die Tagesmittelwerte der letzten zwölf Monate können aus der Karte für jede Station abgerufen werden.

Im Mittel wird zurzeit in Hessen eine Gamma-Ortsdosisleistung durch natürliche Umgebungsstrahlung in Höhe von etwa 100 nSv/h gemessen. Die Mittelwerte an den einzelnen Messstellen variieren zwischen etwa 75 und 130 nSv/h. Dabei werden die niedrigsten Werte in der Untermainebene (Messstellen Frankfurt/Main-Flughafen und Offenbach mit etwa 75 nSv/h) und die höchsten Werte mit 120 bis 130 nSv/h im Odenwald (Wald-Michelbach, Reichelsheim), im Grenzbereich des Werraberglandes und der Kuppenröhn (Hohenroda-Ransbach), im Bereich des Taunus (Lorch, Butzbach-Bodenrod) sowie des Rothaargebirges (Willingen-Usseln) gemessen. Alle Messstellen mit Gamma-Ortsdosisleistungen im oberen Wertebereich liegen in Regionen, die ein erhöhtes geologisch bedingtes Radonpotenzial aufweisen, d. h. in Gebieten mit einer hohen Radonkonzentration in der Bodenluft und gleichzeitig hoher Gasdurchlässigkeit des Bodens.

Quelle: http://atlas.umwelt.hessen.de/servlet/Frame/atlas/radioakt/gamma_txt.htm

 

Zusammenfassungung von Größen und Einheiten:

Aktivität 1 Bequerel = 1Bq = 1 Zerfall/s Früher benutzte man die Einheit Curie (Ci), Sie enspricht der Aktivität von einem Gramm reinen Radiums; 1 Ci = 3.7*10^10 Bq
Ionendosis 1 Röntgen = 1 R  entspr 2.58*10^-4 As/kg Def: die Ionendosis gibt an, wieviele Ionenpaare (pos. und neg.) in 1 kg Luft bei 1 bar und 20°C erzeugt werden. 
Energiedosis 1 Gray = 1 Gy = 1 J/kg  Durch Multiplikation der Ionendosis mit der Ionisierungsenergie findet man die Energiedosis. Die alte Einheit ist das rad (rd), gerundet gilt: 1 rd = 0.01 J/kg
Dosisäquvalent 1 Sievert = 1 Sv  Dosisäquivalent = Energiedosis * QF
Berücksichtigung eines Qualitätsfaktors, der die biologische Wirkung einer Strahlung beschreibt: Gamma-/Betastrahlung: QF = 1, langsame n QF = 5, schnelle n QF = 10; Alphastrahlung QF = 10; Alte Einheit: rem (Röntgen equivalent man) entspricht 1 rd

 



Für Schutzmaßnahmen bei einer Strahlenbelastung von Teilen des Körpers legt die Strahlenschutzverordnung zusätzlich Grenzwerte für einzelne Organe fest. Diese Grenzwerte sind in � 55 der Strahlenschutzverordnung festgelegt. Die Organdosisgrenzwerte sind angegeben in mSv pro Kalenderjahr (mSv/a).

 

 

Beispiele für Organdosisgrenzwerte für beruflich strahlenexponierte Personen
Organ Organdosisgrenzwerte (mSv/a)
Augenlinse
  • 150 mSv/a für Personen über 18 Jahre
  • 15 mSv/a für Personen unter 18 Jahre
Haut
  • 500 mSv/a für Personen über 18 Jahre
  • 50 mSv/a für Personen unter 18 Jahre
Keimdrüsen, Gebärmutter, rotes Knochenmark
  • 50 mSv/a für Personen über 18 Jahre
  • 50 mSv/a für Personen unter 18 Jahre
Schildrüse, Knochenoberfläche
  • 300 mSv/a für Personen über 18 Jahre
  • 50 mSv/a für Personen unter 18 Jahre
Lunge, Magen, Blase
  • 150 mSv/a für Personen über 18 Jahre
  • 50 mSv/a für Personen unter 18 Jahre

Grenzwertüberschreitung

Wenn ein Arbeitnehmer einen dieser Grenzwerte in einem Kalenderjahr überschritten hat, müssen die Strahlenexpositionen in den vier folgenden Kalenderjahren so begrenzt werden, dass die Strahlenbelastung in diesen fünf Jahren insgesamt nicht das Fünffache des Grenzwerts überschreitet. Für eine Überschreitung des Grenzwertes von 20 Millisievert im Kalenderjahr bedeutet das, dass die effektive Dosis aufsummiert über die fünf Folgejahre 100 Millisievert nicht überschreiten darf. Liegt die Dosis innerhalb dieser fünf Jahre über dem Fünffachen des Grenzwerts, kann der Arbeitnehmer als beruflich strahlenexponierte Person nur weiterbeschäftigt werden, wenn die zuständige Behörde dies in Abstimmung mit einem Arzt zulässt (� 57 der Strahlenschutzverordnung).

Außergewöhnliche Vorkommnisse

Unter außergewöhnlichen Umständen kann die zuständige Behörde für notwendige Arbeiten im Einzelfall und nach vorheriger Rechtfertigung, zum Beispiel nach einem Unfall, besondere Strahlenexpositionen zulassen. Der Grenzwert für die effektive Dosis beträgt in diesem Fall 100 Millisievert. Für die Augenlinse ist der Grenzwert 300 Millisievert und für die Haut, die Hände, die Unterarme, die Füße und Knöchel jeweils 1 Sievert. Dieser Wert gilt für das ganze Berufsleben. Diesen geplanten Strahlenexpositionen dürfen nur Freiwillige nach Aufklärung über das Strahlenrisiko ausgesetzt werden. Paragraph 58 der Strahlenschutzverordnung schränkt den zulässigen Personenkreis darüber hinaus noch weiter ein (zum Beispiel schwangere Frauen und stillende Mütter).

Für Personen, die gefährdeten Personen Hilfe leisten, zum Beispiel um Leben zu retten, gibt es keinen Dosisgrenzwert. Die effektive Dosis soll in diesem Fall jedoch im Kalenderjahr nicht mehr als 100 Millisievert betragen und im gesamten Leben soll eine Dosis von mehr als 250 Millisievert höchstens einmal auftreten. Derartige Rettungsmaßnahmen dürfen ebenfalls nur Freiwillige durchführen. Sie müssen vorher über die Gefahren aufgeklärt werden. Schwangere Frauen dürfen nicht eingesetzt werden.

Dosisgrenzwerte für die allgemeine Bevölkerung

Der Grenzwert für die effektive Dosis zum Schutz von Einzelpersonen der Bevölkerung beträgt 1 Millisievert im Kalenderjahr (�46 Strahlenschutzverordnung).

Dieser Wert bezieht sich auf alle Strahlenbelastungen durch kerntechnische und sonstige Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung sowie den Umgang mit radioaktiven Stoffen. Das heißt, der Grenzwert gilt für die Summe der Strahlenexpositionen aus Direktstrahlung und der Strahlenexpositionen aus Ableitungen von kerntechnischen Anlagen. Dabei darf die Strahlenbelastung aus einer einzelnen Anlage über die Belastungspfade Abwasser und Abluft jeweils den Wert von 0,3 Millisievert pro Jahr nicht überschreiten (� 47 Strahlenschutzverordnung).

Medizinische Strahlenanwendungen sind von diesen Begrenzungen ausgeschlossen. Für Strahlung aus natürlichen Quellen existiert derzeit kein gesetzlicher Dosisgrenzwert.

Die Grenzwerte für die Organdosis für die Bevölkerung sind in �46 (2) der Strahlenschutzverordnung festgelegt. Sie betragen 15 Millisievert für die Augenlinse und 50 Millisievert für die Haut.

Auch bei der Planung von Schutzmaßnahmen gegen Störfälle in einem Kernkraftwerk sind Grenzwerte f�r die Strahlenbelastungen, die aus der Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung resultieren, zu berücksichtigen (siehe � 49 der Strahlenschutzverordnung).

 

Quelle: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/grenzwerte/grenzwerte.html

Seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 wird in Bayern die Umweltradioaktivität von den Umweltschutzingenieuren im jeweiligen Landkreisgebiet in zweimal jährlich stattfindenden Messkampagnien ermittelt. Dabei wird die Umgebungsstrahlung als sogenannte Gamma-Ortsdosisleistung in Mikrosievert pro Stunde (�Sv/h) im freien Gelände in ca. 1 m Höhe über dem Erdboden mit tragbaren amtseigenen Strahlenmessgeräten (Szintillationszähler) flächendeckend an genau festgelegten Messpunkten in einem Rasterabstand von 8 km x 8 km gemessen.

Die Ergebnisse werden direkt an das Bayer. Landesamt für Umweltschutz (LfU) in Augsburg übermittelt und dort zusammengefasst, auf Plausibilität hin überprüft und dann für Veröffentlichungen freigegeben. Oberste Strahlenschutzbehörde ist das Bayer. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (StMUGV). 

Der in den Jahren 1986 und 1987 durch den Reaktorunfall verursachte Anstieg der Gamma-Ortsdosisleistung ist mit dem eingesetzten Messgerät in Bayern heute nicht mehr nachweisbar. Unter Beräcksichtigung der Messgenauigkeit und der Schwankungsbreite der externen Strahlenexposition ist die Ortsdosisleistung zwischenzeitlich wieder auf das Niveau der natürlichen Umgebungsstrahlung zurückgegangen.Der durchschnittliche Wert der Gamma-Ortsdosisleistung beträgt im Landkreis Roth seit Jahren etwa 0,055 �Sv/h. Im Vergleich dazu weisen einige Gebiete Ostbayerns (Fichtelgebirge, Oberpfälzer- und Bayerischer Wald) aufgrund der natürlichen Radionuklide im Boden teilweise 2 - 3mal so hohe Werte auf.  

 

Mit der neuen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 01.08.2001 und der neuen Röntgenverordnung (RÖV) vom 18.06.2002 wurden die Grenzwerte für die Bevölkerung auf 1 Millisievert (mSv) pro Jahr gesenkt. Für den beruflichen Umgang mit Radioaktivität, Röntgenstrahlung und Höhenstrahlung liegt nunmehr der Grenzwert bei 20 mSv pro Jahr. Dies betrifft z. B. Beschäftigte, die mit Röntgenstrahlen umgehen, die in Kernkraftwerken arbeiten und das Flugpersonal.

Quelle: http://www.landratsamt-roth.de/desktopdefault.aspx/tabid-74/88_read-710/

Merke

    1. Ein Umgebungswert von 0,055�Sv/h ist in der Gegend des Landkreises Roth normal.
    2. In höheren Region um die 900m ü.M. können Werte bis zu 0,15�Sv/h auftreten.

 

Qulaität von HANNES

Wir beraten Sie gerne

Wir beraten Sie gerne

Wir beraten Sie gerne

Besucher gesamt: 154.363
gerade online: 0